Gegenüber (22tes und letztes Kapitel)
Wir sind nicht mehr in unserem Zimmer. Wir wundern uns, denn wir wissen nicht, wie wir hierher gekommen und wo wir sind. Die Wohnung ist groß und gemütlich. Sie ist hell. Sie hat schräge Decken. Die Dielen riechen nach Fichte und Leinöl. Hier gibt es zwei Fenster. Wir schauen gemeinsam aus einem. Vier Stockwerke unter uns steht eine Eisentonne auf dem Gehweg. Wir sehen spielende Kinder, rothaarig, wie die des Schuldirektors. Gegenüber steht ein Haus: klein und verfallen. Es hat ein einziges Fenster, hinter dem kein Licht zu sehen ist. Wir hoffen, dass >Iwan uns bald findet. Er wird denken, wir hätten ihn verlassen. Aber das stimmt nicht. Sobald er kommt, berichten wir ihm alles, was wir wissen, und er wird sich beruhigen. Bis dahin, werden wir das kleine, alte Haus ganz genau beobachten. In alten Häusern geschehen oft eigenartige Dinge...
euka-pirates - 2011.11.02, 16:36 - das eigenartige haus
