begegnen
es war nicht das einrad, auf dem sie saß, das ihn faszinierte. es waren ihr blick und ihre haare, die in dunklen locken hinter ihr im wind trudelten, als seien sie ein >lebewesen mit eigenem willen. dann verschwand sie hinter der straßenbiegung, aber ihr bild hing noch sekundenlang vor seinen augen. wer bist du? dachte er. tage später kaufte er streichhölzer am kiosk. wegen der kopfhörer mit musik in seinen ohren und weil sie hinter ihm darauf wartete, an die reihe zu kommen, sah und hörte er sie nicht. in meinem traum, sagte sie, hattest du rote haare. die braunen stehen dir viel besser. er nickte dem verkäufer zu und ging. erstaunt schaute sie ihm nach, ein seltsames gefühl im magen. wie oft trifft man den richtigen, bis man ihm wirklich begegnet? murmelte sie als der verkäufer ihr das wechselgeld reichte.
euka-pirates - 2009.02.13, 12:39 -

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