buchkampf
sie war begeistert. ein angenehmer zustand: innen wie außen schienen angefüllt. mit geistern eben. flüchtig, wie sie waren, gelang es ihr nicht recht, sie auszumachen. schließlich aber entdeckte sie den schlafenden und zuckte zusammen. er lag seitlich auf keinem boden, schaute ernst. wie kannst du schlafen und schauen zugleich? fragte sie. ich warte, seine stimme klang tief. worauf? darauf, antwortete er, daß du mich endlich schreibst. sie sah zu boden, schüttelte den kopf. gib sie frei, er winkte in richtung der anderen, und schreib mich. ich fürchte mich, flüsterte sie. dann laß mich gehen!, forderte er. wenn du gehst, sterbe ich, gab sie erschrocken zurück. also tu endlich deine arbeit, knurrte er und stand auf und plötzlich war da der stift und das heft und die angst in ihrem nacken. aber sie schrieb ihn die ganze nacht hindurch.
eukapi - 2007.02.18, 13:29 -

und am morgen,
nein...
nein, nein....
gewiß mochten sie das nicht!
zum schlafen ist das leben viel zu kurz.
wozu schlafen, wenn man doch die ganze nacht auf's zauberhafteste gerungen hat. schließlich liegt einem der tag nach solch einem erlebnis vollständig zu füßen,
nicht wahr...