bricht auf, erste anzeichen
januarmeer. still, flach, hellgrau. weil es abend ist oder aus einem andren grund: weder möwen, noch schreie in der luft. nein, ich weite mich nicht in den endlosen raum. gebe mich wohl der sonne hin, ja. der wärme. aber vermissen. pilzgeruch aus schatten rechts und links am weg. ästeknacken, häherkeckern. die kostbarkeit der sonne, wo sie selten zu gast ist. baumgeraune. und diese hauchzarte anstrengung beim erklimmen von hügeln. erst als ich meerbraut wurde, begann ich den wald zu wissen. bald breche ich auf, bald werde ich wieder auf wanderschaft gehn. und im wald das meer vermissen.
eukapi - 2007.01.18, 20:47 -
